• DLR Bauteilekonferenz 2019

    In Bonn Königswinter fand am 23. und 24. Mai die 18. DLR Bauteilekonferenz statt. Die 120 Teilnehmer der deutschen Raumfahrt-Zulieferindustrie diskutierten dieses Jahr wieder intensiv Neuigkeiten und Zukunftsthemen rund um EEE-Bauteile. Die TESAT Bauteileagentur und das EEE Centre waren hier mit drei Fachvorträgen vertreten – von Herrn Dr. Witzany (EEE Centre), Herrn Rostewitz (EEE Centre) und Herrn Dr. Küchen (Bauteileagentur).
  • Laserkommunikation läutet neues Weltraumzeitalter ein

    TESAT, KSAT und GomSpace haben sich zur Einführung einer vollständig optischen Kommunikationslösung für neue, innovative SmallSat Missionen und anderer weltraumgestützter Dienstleistungen zusammengeschlossen.
  • Tesat auf Erfolgskurs

    Tesat verzeichnet steigenden Auftragseingang Weiterhin hohes Investitionsniveau für Forschung und Entwicklung Neuer CEO, Dr. Marc Steckling, rechnet mit 20 % Wachstum in den nächsten Jahren
  • Parts Agency for ORION's European Service Module

    Das European Service Module (ESM) Flight Unit 1, Teil des ORION-Raumfahrzeugs, wurde erfolgreich von Deutschland in die USA verschifft und ist nun bereit für seine „Hochzeit“ mit dem NASA Crew Vehicle im Kennedy Space Center. Nicht nur für die NASA, die ESA und Airbus ist das ein großer Erfolg, sondern auch für die Tesat Parts Agency: Als Subunternehmer von Airbus leitet Tesat die Coordinated Parts Procurement (CPPA) für das ESM, das einen relevanten Teil des neuen Multipurpose Crew Vehicle...
  • Laserkommunikationstechnologie von Tesat setzt neue Massstäbe

    Als weltweit einziger Serienhersteller von in-Orbit-zertifizierten und getesteten Laserkommunikationsterminals jagt Tesat seine eigenen Rekorde. Nun wurde ein weiteres LCT135-Terminal in Rekordzeit produziert, getestet und qualifiziert und steht zur Auslieferung bereit.
  • Deutsche Raumfahrtallianz setzt auf Technik aus Backnang

    Tesat-Spacecom verantwortet als Prime für die wissenschaftlich-technische Nutzlast und Verantwortlicher für den militärischen Repeater das Design, den Bau und die Verifikation zentraler Elemente der deutschen Raumfahrtmission „Heinrich Hertz“.
  • Kinderuni Forscherteam startet in neue Sphären

    Kinder der 3. und 4. Klasse für MINT-Fächer zu begeistern (also Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften) ist das große Ziel der neuen Aktion des Vereins für Kinder in Backnang: Unter dem Namen „Kinderuni Forscherteam“ treffen sich wöchentlich rund 15 Kinder für bis zu 2 Stunden im Technikforum Backnang, um so einiges über Technik, den Weltraum und viele andere spannende Forscherthemen lernen. Nach der Auftaktveranstaltung im Technikforum Backnang geht es nun durch die spannende Welt der...
  • Live: Launch von Aeolus

    Aladins Wunderlampe ist startklar: Nach 16 Jahren Vorbereitungszeit ist Aeolus nun “ready for take off”. Aeolus bringt 1,4 Tonnen Gesamtgewicht auf die Waage und trägt die Nutzlast “Aladin” (Atmospheric Laser Doppler Instrument), die auf dem Konzept von LIDAR (Light detection and ranging) basiert, einer dem RADAR verwandten Methode.
  • VDI-Nachrichten: Lichtgestalt

    Letztens hatten wir einen Redakteur der VDI-Nachrichten zu Besuch, der zum Thema Laserkommunikation und EDRS-C Recherchen anstellte und wissbegierig und neugierig unsere Experten auf Herz und Nieren ausfragte. Herausgekommen ist nun ein spannender und ebenso umfangreicher Artikel mit der Headline „Lichtgestalt“. Treffender hätte man ihn fast nicht benennen können.
  • Live: Launch 4 neuer Galileo-Satelliten

    Der Countdown für Tara, Samuel, Anna und Ellen neigt sich dem Ende zu: Nur noch 1 Stunde und 30 Minuten bis die vier neuen Galileo-Satelliten an Board einer Ariane 5 Trägerrakete in die Umlaufbahn geschossen werden. Kurz umrissen bildet das europäische Galileo-Programm das Pendant zum US-amerikanischen GPS und ist ein unabhängiges, globales Satellitennavigationssystem. Tesat-Spacecoms Anteil an den nun startenden Satelliten sind sogenannte Telemetry, Tracking, and Command (TT&C) Transponder,...
  • Tesat-Spacecom beteiligt sich am EU-Forschungs- und Innovationsprogramm...

    Tesat beteiligt sich am Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, Hi-FLY, um RF-Datenverbindungen auf die nächste Ebene zu bringen.
  • Gigabit-Konnektivität für die Internationale Raumstation

    Berlin, 26.04.2018: Auf der heutigen Pressekonferenz haben Airbus Defence and Space, das Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-IKN) und Tesat-Spacecom ihre Zusammenarbeit mit dem Ziel bekannt gegeben, die ISS mit einem hochkapazitiven Direct-to-Earth Laserkommunikationsterminal auszustatten.
  • Weltweit kleinstes Laser Communication Terminal von Tesat auf Kurs - CDR...

    Backnang, 12.04.2018: Tesat‘s Laser Communication Terminal für CubeSats, CubeL, ist auf Kurs nachdem das Critical Design Review (CDR) vor kurzem erfolgreich im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen durchgeführt wurde. Das war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu seiner Demonstrationsmission, die noch in diesem Jahr starten soll.
  • 10.000 Laserlinks zwischen Satelliten hergestellt

    Satellitenkommunikation erreicht neuen Höchststand Backnang, 11.04.2018: Tesat-Spacecom hat mittels seiner Laser Communication Terminals (LCT) 10.000 Verbindungen zwischen Satelliten hergestellt. Die Satelliten übertragen durch die LCTs von Tesat-Spacecom immense Datenmengen mit bis zu 1,8 Gb/s über Distanzen von 80.000 km im Orbit. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen auch deutlich kleinere LCTs für Direct-to-Earth-Anwendungen.
  • Tesat feiert 10 Jahre Laserkommunikation im All

    Backnang, 21.02.2018: Am heutigen Tag vor genau zehn Jahren, am 21. Februar 2008, hat eine Regierungskooperation zwischen den USA und Deutschland zur Errichtung eines Laserlinks zwischen zwei Satelliten im Low Earth Orbit (LEO) Weltraumgeschichte geschrieben. Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X und der US-amerikanische Verteidigungssatellit NFIRE, beide ausgestattet mit Laserkommunikationsterminals (LCT) von Tesat-Spacecom, stellten an jenem Tag den ersten orbitalen Laserlink der Geschichte...
Hi-Fly

Tesat beteiligt sich am Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, Hi-FLY, um RF-Datenverbindungen auf die nächste Ebene zu bringen.

Was ist Hi-FLY?

180621 hi fly logoHi-FLY startete im Januar 2018 mit einer EU-Projektfinanzierung von 6,9 Millionen Euro im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020. Ziel ist es, innovative Technologien zu entwickeln und zu validieren, um Kapazitäten zur Datenverarbeitung und -übertragung erheblich zu verbessern. Das Projekt, das sich hauptsächlich mit Erdbeobachtungs- und teilweise zukünftigen Telekommunikationsmissionen befasst, besteht aus 12 weltweit führenden Partnern aus ganz Europa, um ihr Expertenwissen aus Industrie und Wissenschaft in einen Topf zu werfen.

Um die ehrgeizigen Ziele von Hi-FLY zu erreichen sind wesentliche Fortschritte in allen wichtigen Elementen der Datenkette zu erreichen – sei dies nun im Bereich von Inter-Satelliten- und On-Board-Netzwerken, bei der Payload-Verarbeitung, der Datenkompression oder dem Schutz, der Speicherung und Datenübertragung.

 

Die Bedeutung von Hi-FLY

Die Bedeutung von Hi-FLY liegt in den permanent wachsenden Anforderungen an Leistung und Geschwindigkeit, die von allen Marktteilnehmern gegenüber der Satellitenkommunikation gefordert werden. Im Bereich von IoT-Anwendungen (Internet of Things) zum Beispiel, wo es um extreme Datenraten und -mengen geht, die einer Vielzahl von Nutzern gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden müssen. Gleichzeitig werden die Stimmen lauter in Bezug auf höherauflösende Erdbeobachtungsbilder, niedrigere Kosten und kleineren Satelliten. Daher ist es wichtig, auf diese Fragen und Wünsche Antworten zu finden und diese konsequent und gemeinsam umzusetzen.

 

Tesats Anteil

180621 hifly 2Tesat-Spacecom mit seinem Know-how in der RF-Datenübertragung kümmert sich um eines der wichtigsten Ziele von Hi-FLY: der Erhöhung der HF-Bandbreite, um eine Datenübertragung mit einer Rate von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde zu ermöglichen.

Die nächste RF-Generation erfordert eine vollständige Ausnutzung des Ka-Band-Frequenzbandes (25,5 bis 27 GHz, Bandbreite 1500 MHz). Die betrachteten HF-Downlinks haben zeitvariante Kanalcharakteristiken, die hauptsächlich durch Rain Fading und durch zeitvarianten Freiraumverlust verursacht werden. Um den Durchsatz in diesen Downlinks zu maximieren, soll eine kanaladaptive Codierung und Modulation (ACM) verwendet werden. Um den Weg für Erdbeobachtungsanwendungen innerhalb von Hi-FLY zu bereiten, wird eine HF-Verbindung entworfen, die in der Lage sein soll, Erdbeobachtungsdaten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde zu übertragen.

Die extrem hohe Datenrate kann nur durch beträchtliche Technologieverbesserungen erreicht werden - insbesondere durch die Verwendung von bandbreiteneffizienten Modulations- und hocheffizienten Codierungsschemata. Ein hochintegrierter SSPA (Solid State Power Amplifier) soll Teil der Systemarchitektur sein und einen innovativen Ansatz hinsichtlich Volumen und Masse der Hardware ermöglichen.

Um die neue Architektur zu testen, werden und können durch eine Emulation der RF-Freiraumübertragung realistische Bedingungen für die End-to-End-Demonstration geschaffen werden. Dies ermöglicht die Möglichkeit, verschiedene Modulations- und Codierungsschemata hinsichtlich ihrer Eignung für die vorgesehenen Downlink-Anwendungen mit hoher Datenrate zu vergleichen. Am Ende wird die RF-Verbindung in Bezug auf Datenratenfähigkeit, HF-Signaleigenschaften und Bitfehlerrate verifiziert.

Die Projektwebseite finden Sie unter http://www.hi-fly.eu.

Hi-Fly auf Twitter @HiFLY_EU

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms "Horizont 2020" der Europäischen Union im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 776151 gefördert.