• PI1279: Sentinel-2B: Fünfter „Wächter“ sicher gestartet

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  • Live: Launch des Sentinel-2B

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  • PI1278: SmallGEO: OHB und Tesat setzen Meilenstein

    Europas neuer geostationärer Satellit „made in Germany“ erfolgreich gelauncht PI1278 – Backnang, 28.01.2017: Mit dem heute gestarteten SmallGEO-Satelliten Hispasat 36W-1 haben die OHB System AG aus Bremen, Tesat-Spacecom aus Backnang und weitere...
  • Live: Launch des SmallGEO/H36W-1

    Alle Nachtschwärmer, Raumfahrtenthusiasten und Satellitenverrückte: Heute Nacht um 02:32 Uhr mitteleuropäischer Zeit, oder "exakt" in 14 Stunden und 6 Minuten startet eine Soyuz Flight VS16 samt dem von OHB gebauten SmallGEO-Satelliten HISPASAT...
  • 15 Jahre Tesat-Spacecom

    Seit nun mehr fünfzehn Jahren steht Tesat-Spacecom aus Backnang für Qualität und Innovation in Sachen Raumfahrtequipment. Fünfzehn Jahre voll spannender Entwicklungen, Innovationen, großer Meilensteine und der ein oder anderen großen und kleinen...
  • PI1277: Startschuss für den SpaceDataHighway

    Tesat-Spacecom liefert Schlüsseltechnologie für Highspeed-Laserkommunikation PI1277 – Backnang, 23.11.2016: Der heutige Startschuss für den weltweit ersten kommerziellen Datenrelaisdienst „SpaceDataHighway“ leitet eine neue Ära der...
  • KinderUni 2016: Über 70 Schüler/innen zu Gast bei Tesat

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  • ExoMars-Mission feiert ersten Meilenstein

    Gut sieben Monate war die Raumsonde TGO nun auf dem Weg in Richtung des Roten Planetens und befindet sich nun auf der Zielgeraden der ExoMars-Mission. Gestern Nachmittag konnte das internationale Team aus Forschern von ESA und Roskosmos das erste...
  • OSIRIS-REx: Tesat-Verstärker auf Regolith-Mission

    Mithilfe einer Atlas-V-Rakete und an Board der Raumsonde OSIRIS-REx machen sich Verstärker aus dem Hause Tesat-Spacecom in der Nacht auf Freitag (CET) auf den Weg zum Asteroiden Bennu. Nach New Horizons und Juno ist OSIRIS-REx die dritte Raumsonde...
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    Am 28. und 29. Juli hatten wir mal wieder eine kleine begeisterte Horde junger Pioniere bei uns im Haus, die wissensdurstiger und bastellauniger kaum hätte sein können. Die Rede ist selbstverständlich von unserem alljährlichen Sommerferienprogramm,...

3D Druck

März 2015 - Als erstes Unternehmen weltweit hat Tesat-Spacecom, eins der größten Raumfahrtunternehmen Deutschlands, bei der Anwendung von additiven Fertigungstechniken (auch als 3D-Druck bekannt) Pionierarbeit für die Herstellung von Mikrowellenkomponenten geleistet. Der Durchbruch erfolgte im Rahmen einer Tätigkeit im ARTES-Programm, das von der ESA unterstützt wird.

Additive Herstellung wird seit vielen Jahren in der Medizintechnik zur Herstellung von u.a. metallische Implantate und/oder Knochen- bzw. Zahnersatz verwendet. In letzter Zeit hat sich diese Technologie dahingehend weiterentwickelt, das auch hochwertige Aluminiumteilen hergestellt werden können. Ein Ansatz dabei nennt sich Additive Layer Manufacturing (ALM), bei dem metallisches Pulver Schicht für Schicht aufgetragen wird und vordefinierte Formen durch einen Hochleistungslaser mit einem Strahldurchmesser in der Größenordnung von 1/10 mm verschweißt werden.

160419 Exponat 2bBis vor kurzem verhinderte die Rauheit der resultierenden Oberflächen die Anwendung dieser Herstellungstechnik für Mikrowellen-Komponenten, da dies zu einer verschlechterten Leistung führen würde. In der durch ARTES unterstützten Aktivität war ein Team von TESAT und dem Fraunhofer ILT mit Unterstützung von technischen Experten der ESA dazu in der Lage, diesem Problem Herr zu werden was letztlich den Weg ebnete, die Technik zur Produktion zu verwenden.

Unter Verwendung dieser Technik können sehr komplexe Komponenten zu überschaubaren Kosten und in geringer Stückzahl in kurzer Zeit hergestellt werden. Nahezu beliebige Geometrien, die sonst nicht möglich wären oder wenn nur sehr schwierig und teuer, sind mittlerweile realisierbar.

Die Unterstützung der ESA für die Anwendung von ALM in der europäischen Raumfahrtindustrie reicht zurück bis ins Jahr 2008. In diesem Jahr hörten ESA-Payload-Ingenieur Christoph Ernst und Materialexperte der ESA Laurent Pambagian das erste Mal von dieser neuen Technik und sahen, dass ein großes Potenzial in ihr ruht. Sie kümmerten sich um interne Fördergelder, um eine Reihe von Mikrowellen-Teilen aus Aluminium und Titan mit Hilfe von 3D-Druck herzustellen. Dieser Erfolg führte zu einer Reihe von Entwicklungsaktivitäten, die durch das ARTES-Programm unterstützt wurden, in denen auch TESAT beteiligt war.

"Die Ergebnisse dieser Bemühungen sind sehr beeindruckend", sagt ESA Mikrowellen-Ingenieur Cesar Miquel Espana, der die Aktivitäten beaufsichtigte. "Wir sehen, dass die HF-Leistung denen von traditionell hergestellten Teilen entspricht, oft aber mit reduzierter Masse."

 

160419 Exponat 3b

Roadmap für die ALM Bereitstellung

"Die Raumfahrtindustrie fordert Innovationen und wir haben jetzt einen Schlüssel in der Hand, diese auch zu liefern. Nach weiteren Leistungsbewertungen in diesem Jahr streben wir an, FM-Einheiten im Jahr 2017 zu liefern"

"Die Raumfahrtindustrie ist auf die Kleinserienfertigung komplexer Teile ausgerichtet. Das ist genau das, wofür sich additive Herstellungsverfahren ideal eignen", sagt ESA-Christoph Ernst.