• Gigabit-Konnektivität für die Internationale Raumstation

    Berlin, 26.04.2018: Auf der heutigen Pressekonferenz haben Airbus Defence and Space, das Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-IKN) und Tesat-Spacecom ihre Zusammenarbeit mit dem Ziel bekannt...
  • ILA 2018 - Rückblick Tag 1

    Alle zwei Jahre ticken die Uhren im Raumfahtbusiness ein bisschen anders und alles schaut in Richtung Berlin zur ILA. Auch wir haben nun den ersten Tag nahezu unbeschadet überstanden. Mit Fug und Recht dürfen wir dabei sicherlich behaupte - ohne...
  • Weltweit kleinstes Laser Communication Terminal von Tesat auf Kurs - CDR für CubeL erfolgreich verlaufen

    Backnang, 12.04.2018: Tesat‘s Laser Communication Terminal für CubeSats, CubeL, ist auf Kurs nachdem das Critical Design Review (CDR) vor kurzem erfolgreich im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen durchgeführt wurde....
  • 10.000 Laserlinks zwischen Satelliten hergestellt

    Satellitenkommunikation erreicht neuen Höchststand Backnang, 11.04.2018: Tesat-Spacecom hat mittels seiner Laser Communication Terminals (LCT) 10.000 Verbindungen zwischen Satelliten hergestellt. Die Satelliten übertragen durch die LCTs von...
  • Tesat feiert 10 Jahre Laserkommunikation im All

    Backnang, 21.02.2018: Am heutigen Tag vor genau zehn Jahren, am 21. Februar 2008, hat eine Regierungskooperation zwischen den USA und Deutschland zur Errichtung eines Laserlinks zwischen zwei Satelliten im Low Earth Orbit (LEO) Weltraumgeschichte...
  • Evolutionsschritt: Das LCT135 lernt dazu

    Das LCT135 ist mit seiner nur 135 mm schmalen Apertur das kleinste Terminal in der geostationären Umlaufbahn und innerhalb des Europäischen Datenrelaissystems „SpaceDataHighway“ die treibende Kraft. Im Rahmen des ESA ScyLight-Programms hat...
  • Live: Launch von SES-14 und Al Yah 3

    Morgen, am 25. Januar, um 23:20 Uhr MEZ (Livestream startet um 22:05) startet eine Ariane 5 ECA in Richtung eines geostationären Transferorbit. Mit anbei: die beiden Satelliten SES-14 und Al Yah 3. Unabhängig davon, dass ein Raketenstart per se...
  • Live: Launch von Sentinel-5P

    Heute um 11:27 Uhr MEZ startet der europäische Sentinel-5P Satellit des Copernicus-Programms mit einer Rockot vom Plesetsk Cosmodrome in Russland. Neben der großartigen Tatsache, dass dieser Launch einer der wenigen ist, die tagsüber stattfinden...
  • Tesat-Spacecom und BridgeSat verkünden Partnerschaft

    Vollständig optische Kommunikationslösungen für kommerziellen Satellitenmarkt in Planung PI1284 – Backnang, Deutschland, und Boston, Massachusetts, USA –Tesat-Spacecom GmbH & Co. KG (Tesat) und BridgeSat, Inc. (BridgeSat), verkündeten heute...
  • Tesat-Spacecom: Mit einem End-to-End Prozess gegen gefälschte Bauteile

    Das Thema rund um gefälschte Halbleiter und anderer hochtechnologischer Bauteile hat in der heutigen Zeit und den aktuellen technischen Entwicklungen an Brisanz zugenommen. Erst letzte Woche berichtete Spiegel Online ( Zoll beschlagnahmt mehr als...

LISA Pathfinder

LISA Pathfinder, der Technologiedemonstrator der ESA zum Nachweis von Gravitationswellen ist nun fertig zum Transport zum europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Von dort soll er im November ins All starten. Das 1,9 Tonnen schwere Raumfahrzeug, für das Airbus Defence und Space Hauptauftragnehmer ist, wird an Bord einer europäischen Vega-Rakete starten.

Das Projekt LISA Pathfinder wird uns bisher ungekannte Beobachtungsmöglichkeiten für das gravitative Universum eröffnen, wobei neue zur Messung von Gravitationswellen im Weltraum erforderliche Technologien erprobt werden. Diese von Albert Einstein vorhergesagten Wellen stellen Verzerrungen der Raumzeitkrümmung dar und werden von massereichen Himmelskörpern verursacht. Ein besseres Verständnis ihrer Spuren wird den Wissenschaftlern neue Erkenntnisse über schwarze Löcher, kompakte Doppelsterne und andere exotische Himmelskörper bringen.

LISA Pathfinder trägt das rund 150 kg schwere LISA Technologiepaket (LTP). Es besteht aus einem Laser-Interferometer, dessen Herzstück eine Reference Laser Unit von Tesat-Spacecom ist. Das Interferometer misst die Abstandsänderungen zwischen zwei hochpräzisen, jeweils 1,96 kg schweren Testmassen aus einer Gold-Platin-Legierung. Sobald der Satellit seine Umlaufbahn um den 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernten ersten Lagrange-Punkt im System Erde-Sonne erreicht hat, werden die beiden Testmassen über einen Mechanismus entriegelt und mittels eines sehr genau steuerbaren, schwachen elektrostatischen Feldes in der Schwebe gehalten. In der Forschungsphase der Mission wird dann das elektrostatische Feld um eine der beiden Testmassen abgeschaltet. Das Raumfahrzeug folgt der Testmasse, gesteuert durch ein hoch präzises Lageregelungssystem (Drag-Free Attitude Control System). Laser-Interferometer und elektrostatische Sensoren messen die Bewegung der Testmassen im Raumfahrzeug, um sicherzustellen, dass diese nicht durch Störungen beeinflusst werden. Das Interferometer ermittelt nun die relative Position und Ausrichtung der rund 40 Zentimeter voneinander entfernten Massen mit einer Genauigkeit von weniger als 0,01 Nanometer, also weniger als einem Millionstel des Durchmessers eines menschlichen Haares. 

LISA Pathfinder ebnet den Weg für ein künftiges großes Weltraumobservatorium, das Gravitationswellen direkt beobachten und präzise messen wird. Diese winzigen Verzerrungen der Raumzeit erfordern eine sehr empfindliche und hochpräzise Messtechnologie, deren Leistung nur im Weltraum frei von äußeren Störungen getestet werden kann.

IMAGE SOURCE: ESA